Freitag, 21. September 2012

Southside 2012

Ein wenig verspätet, ein wenig sehr verspätet. Dieses Jahr ging es mit meinen Liebsten zum Southside in Neuhausen. Nach einer 5-stündigen Zugfahrt und ca. einer Stunde auf dem Gleis festgehalten werden, kamen wir auf dem Festivalgelände an. Schön bei Regen. In uns kam das Gefühl auf, dass dieses Wochenende zum Scheitern verurteilt ist. Glücklicherweise war ab dem nächsten Morgen keine einzige Regenwolke mehr zu sehen und das Southside überraschte uns mit wundervollem Sonnenschein. Natürlich nur bis wir unser Zelt wieder abbauen mussten. Wirklich aufzählen wen ich alles Live gesehen habe, kann ich schon nicht mehr, aber Highlights wie Supershirt, Justice, M83, etc. werden mir wohl mit ihrer unglaublichen Bühnenpräsenz noch lange im Gedächtnis bleiben. Meine Kamera habe ich nicht mitgenommen, dafür aber eine Einwegkamera. Nicht immer die eleganteste Lösung, vorallem weil ich nicht mit ihnen umgehen kann.Aber auf diese Weise muss ich mir keine Sorgen machen, wenn ich zwischen vielen Menschen stehe, dass meine Kamera abhanden kommt.
Neben Konzerten liebe ich die Atmosphäre, die auf Festivals herrscht. Ich zitiere eine mir fremde Person namens Jonas: "Das wundervolle am Southside ist, dass man jeden umarmen kann"- In diesem Sinne drehte er sich einem eher stattlichen, kahlen, älteren Herrn zu, sah diesem tief in die Augen und sagte "Free Hugs". Wunderschönes Bild, da der Mann die Umarmung erwiderte. Getroffen in der Menge bei Florence and the Machines haben wir das letzte Einbier und gezittert habe ich bei dem Konzert von Supershirt.
Es war einfach ein wundervolles, entspanntes Wochenende mit meinen Jungs.



Justice
 Das letzte Einbier // Jonas& Robert, die uns die Lehre des Free Hugs lehrten
 Mit Spiritus die Flammen erhöhen in einem geklauten Grill
 M83
 Supershirt
 Fruity Loops plus Bier- Ein Hochgenuss am Morgen

Weitere feierliche Liveauftritte: Bonaparte, Kraftklub, Bassnectar, Dumme Jungs, Beardyman, Sportfreunde Stiller, Madsen und Bratze. Vorallem die White Stage hatte es mir in meinem Zustand angetan und Auftritte auf die ich mich unglaublich gefreut hatte nur eine viertel Stunde besucht bis es mich zum Electro zurückzog.

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